Verdi Streichquartett
Freitag, 7. Oktober 2011
Susanne Rabenschlag, Violine
Matthias Ellinger, Violine
Karin Wolf, Viola
Zoltan Paulich, Violoncello
Das renommierte Streichquartett konzertiert auf allen wichtigen Podien Europas, in den USA, Kanada, Afrika und Fernost.
| Vortragsfolge | |
| Joseph Haydn | |
| Streichquartett D-Dur op.64 Nr.5 "Lerchenquartett" | |
| Giuseppe Verdi | |
| Streichquartett e-Moll | |
| Claude Debussy | |
| Streichquartett g-Moll op.10 |
Wenn Verdi sich die Zeit vertreibt
Bericht über das Konzert des Verdi Quartetts im DONAUKURIER vom 10.10.2011 von Jorg Handstein
Ingolstadt (DK) Wer sich in einem Hotelzimmer langweilt, wird sich gewöhnlich mit Fernseher und Minibar vergnügen. Aber man kann sich auch mit der Komposition eines Streichquartetts die Zeit vertreiben. Das hat jedenfalls Giuseppe Verdi getan, als er einmal untätig im Hotel festsaß. So entstand 1873 sein einziges Instrumentalwerk. Heute wird es mancher Hörer vielen von Verdis Opern vorziehen, und eine bekannte Streichquartettformation hat sogar wegen dieses Werkes einen in der Kammermusik ungewohnten Namen angenommen: das Verdi-Quartett. Und natürlich spielen die Musiker es auch, als sie nun für den Konzertverein im Festsaal auftreten. Allzu oft ist es nicht zu hören, so dass es gerade in der Interpretation der vier Verdis, die es in Fleisch und Blut haben, eine erfreuliche Entdeckung ist. |
|
Edel und feinsinnig
Eindrucksvolle Kammermusikdarbietung durch das Verdi Quartett
Von: Johannes Seifert in Neuburger Rundschau vom 10.10.2011
Die vier Mitglieder des Verdi-Quartetts überzeugten - im Rahmen der neuen Abo – Reihe des Ingolstädter Konzertvereins - mit Werken von Joseph Haydn ( Lerchenquartett), Claude Debussy ( Streichquartett in g-Moll) und Giuseppe Verdi. Dieses weitgehend unbekannte Streichquartett, das der sonst für große Chöre und fulminante Operninszenierungen bekannte italienische Komponist um 1873 notieren konnte, ist ein elegantes und klar strukturiertes Werk, das eine wohltuend herbe Tongebung sowie empfindsames Musizieren verlangt. Dynamisch edel, mäßig fugiert, melodisch rein und mit feinsinnig angelegtem Cello-Solo im Prestissimo, beeindruckte das Verdi Quartett das einmal mehr zahlreich erschienene Publikum im Theaterfestsaal. Die „Verdis“ Susanne Rabenschlag, Matthias Ellinger ( beide Violine), Karin Wolf ( Bratsche) und Zoltan Paulich ( Cello) zählen zu den weltweit gefragten Ensembles. Seit 2003 gestalten die allesamt profilierten Musiker ein eigenes Festival in Füssen.


