100. Konzertsaison  
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Chor des Bayer. Rundfunks - Concerto Köln

Samstag, 4. Juni 2016

Beginn 19 Uhr

Festkonzert zur Eröffnung des Jubiläumsjahres 2016/17
"100 Jahre Konzertverein Ingolstadt"


Chor des Bayerischen Rundfunks München
Concerto Köln
Peter Dijkstra, Leitung

Biografien [168 KB]


Solisten :
Christina Landshamer, Sopran
Anke Vondung, Alt
Maximilian Schmitt, Tenor
Andreas Wolf, Bass-Bariton


Biografien [134 KB]



Vortragsfolge:

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Missa h-Moll BWV 232

Ein herausragender Höhepunkt der Vereinsgeschichte!!

Einführungsvortrag

Der Musikwissenschaftler Jörg Handstein gibt zu diesem Konzert um 18:15 Uhr im Konferenzraum des Theaters Ingolstadt eine Einführung. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

Der Kulturkanal hat auf das Festkonzert am 4. Juni eingestimmt; es gastiert der Rundfunkchor des Bayerischen Rundfunks und Concerto Köln.

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Eine Sternstunde

"Kyrie! Kyrie!" - Herr, Erbarme dich. Was für ein Aufschrei, was für eine Wucht, die da den Ingolstädter Festsaal erbeben lässt. Vier machtvolle Takte in h-Moll, Chor und Orchester zu einem dichten Klang geballt. Musik wie ein großes Ausrufezeichen, wie ein Tor zu einer anderen Welt. Einer Welt, die der romantische Komponist Franz Liszt den "Mont Blanc der Kirchenmusik" nannte.
Pathetischer, grandioser als in Johann Sebastian Bachs Messe h-Moll kann Musik fast nicht beginnen. Der Dirigent Peter Dijkstra hat die "Hohe Messe" ausgewählt für einen außergewöhnlichen Anlass. Denn an diesem Samstag wurde nicht nur in einem Festkonzert die Jubiläumssaison zum 100-jährigen Bestehen des Konzertvereins eröffnet. Gleichzeitig gab Peter Dijkstra zum letzten Mal ein Konzert mit "seinem" Ensemble, das er mehr als zehn Jahre geleitet hat: dem Chor des Bayerischen Rundfunks. Und gleichzeitig auch wurde das 70-jährige Bestehen dieses Chores mit diesem Programm gewürdigt. Mehr Abschied, mehr Feierstunde war selten. Und selten auch wurde der weihevolle Anlass so hinreißend, so tiefsinnig musikalisch überhöht.
Dabei ist Bachs h-Moll-Messe ein höchst merkwürdiges Meisterwerk. Denn der Komponist hat hauptsächlich recycelt, Sätze, die er bereits für andere Werke geschrieben hat, erneut verwendet, umgeschrieben, dem Messetext unterlegt - die Messe als geniales Stückwerk. Der Messe merkt man das kaum an - außer vielleicht, dass sie höchst unterschiedliche, manchmal fast weltliche Stimmungen einfängt. Denn das großartige Spätwerk ist auch ein Rückblick auf ein ganzes, vielfältiges Komponistenleben. Und noch mehr: Am Ende des Barockzeitalters ist dieses Werk eine Reflexion auf Jahrhunderte Musikgeschichte. Es wirkt wie die Zielmarke der Barockzeit, in der gleichermaßen Palestrinas altmeisterliche Polyfonie zum Zuge kommt wie der emphatische Opernstil eines Monteverdis und der Charakter des italienischen Concerto grosso.
Bachs Spätwerk jedenfalls markiert einen Abschluss, den Schlusspunkt des Barock und ist deshalb hervorragend geeignet für Dijkstras musikalischen Abschied.

Der DONAUKURIER berichtete am 6.6.2016 von dem Konzert.
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Fotos Bernhard Schaffer vom Konzert am 04.06.2016

Hoher Anspruch bei Bachs Hoher Messe
Brillante Darbietung von BR-Chor und Concerto Köln im ausverkauften Theaterfestsaal

Johann Sebastian Bachs „Hohe Messe in h-Moll“ zur Eröffnung der Jubiläumssaison „100 Jahre Konzertverein“ mit dem renommierten Chor des Bayerischen Rundfunks und einem der weltbesten Ensembles für Alte Musik, dem „Concerto Köln“, ins Programm zu nehmen, zeugt von einem ganz besonderen Vermächtnis des Veranstalters an das Ingolstädter Konzert-Publikum.
Genau diese einzigartige Messvertonung darf wohl definitiv zu der Musik, die immer Bestand haben wird, gezählt werden – ohne Einschränkung und Verfallsdatum. Und sie drückt auf berührende Weise den ewig-menschlichen Wunsch aus, „dass Frieden in der Welt Wirklichkeit werde“. Spätestens wenn im Schlusschor „Dona nobis Pacem“ (Gib uns Frieden) die Trompeten einsetzen, stellen sich beim Zuhörer vollkommene Harmonie und Glückseligkeit ein. Ein visionäres Meisterwerk, das zu Lebzeiten des Komponisten wahrscheinlich niemals aufgeführt wurde.

Die AUGSBURGER ALLGEMEINE/NEUBURGER RUNDSCHU berichtete von dem Konzert.
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Grandioses Festkonzert des Konzertvereins Ingolstadt

Bereits im Vorfeld war klar: Das wird ein ganz besonderer Konzert. Das Festkonzert, mit dem der Konzertvereins am Samstag die Jubiläumssaison zu seinem 100jährigen Bestehen eingeleitet hat.
Unter der Leitung von Peter Dijkstra, dem scheidenden Leiter des BR-Chors war es eine wunderbar ausgewogene, konzentrierte Aufführung.
Der Kulturkanal Ingolstadt berichtet:
Zu Wort kommen Peter Dijkstra, die Enkelin und der Urenkel des Konzertvereinsgründers Ludwig Liebl, und Rainald Atzerodt, der für die Jubiläumssaison ein besonders festliches Programm zusammengestellt hat.

Diesen Beitrag des Kulturkanals Ingolstadt können Sie hier hören.