101. Konzertsaison

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Sophie Karthäuser und Helsinki Baroque Orchestra

Freitag, 19. Mai.2017

     

Sophie Karthäuser Sopran

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Helsinki Baroque Orchestra

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Rene Jacobs, Leitung

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Sophie Karthäuser gilt als eine der besten Mozart-Interpretinnen ihrer Generation.

Das höchst erfolgreiche Orchester begeisterte in der Londoner Wigmore Hall, im Concertgebouw Amsterdam, der Hamburger Laeiszhalle, Dresdner Frauenkirche und in der Library of Congress in Washington.

Rene Jacobs ist berühmt als Spezialist für Historische Aufführungspraxis. Mit Mozarts "Hochzeit des Figaro" erhielt er den Classical Grammy Award 2005 für die beste Operneinspielung; 2008 wurde er mit dem Telemann Preis gewürdigt; er war langjähriger Leiter der "Jnnsbrucker Festwochen der Alten Musik".(Nachfolge:C.Bartoli)

Vortragsfolge  
Joseph Martin Kraus (1756-1792)  
  Suite aus der Oper .Dido & Aeneas"
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)  
  3 Konzertarien KV 578, 486a, 528
Ludwig van Beethoven (1770-1827)  
  Konzertarie für Sopran und Orchester
Ah! perfido, op. 65
Ludwig van Beethoven (1770-1827)  
  Symphonie Nr. 1 in C-Dur, op. 21

Wenn Töne töten könnten
Glanzvoller Saison-Ausklang: Sophie Karthäuser, René Jacobs und das Helsinki Baroque Orchestra beim Konzertverein

Das Orchester wütete, Sophie Karthäuser tobte: "Ah! Perfideo, spergiuro, barbaro traditor" - Ach! Du treuloser, wortbrüchiger, barbarischer Verräter, schmetterte sie in den Saal. Ihr Timbre war dabei von unvergleichlicher Anmut, das Stimmmaterial strahlendes vokales Edelmetall. Kaum zu glauben: So hinreißend schön können Katastrophen sein - zumindest, wenn Sophie Karthäuser singt.
Die Sopranistin gastierte zum Abschluss der Jubiläumssaison 100 Jahre Konzertverein Ingolstadt im Theaterfestsaal. Begleitet wurde Ludwig van Beethovens Konzertarie von einem der erfolgreichsten Pioniere der historischen Aufführungspraxis, dem Belgier René Jacobs am Dirigentenpult des Helsinki Baroque Orchestra. Eine bessere Besetzung für das Festkonzert lässt sich wahrscheinlich kaum finden für diese Arie. Karthäuser macht regelmäßig Furore als Interpretin barocker oder klassischer Sopranpartien.

Der DONAUKURIER berichtete am 22.05.2017 von dem Konzert Lesen Sie hier weiter.

Fotos: Bernhard Schaffer vom Konzert am 19.05.2017

Atemberaubendes Abschlusskonzert
Das Helsinki-Baroque-Orchestra, René Jacobs und Sophie Karthäuser beeindruckten im Theaterfestsaal in Ingolstadt

Das Jubiläumsprogramm „100 Jahre Konzertverein Ingolstadt“ bot ohne Zweifel spektakuläre Ereignisse, mit Solisten und Ensembles der absoluten Weltspitze.
Großartige Interpreten sorgten an der Donau für unvergessliche Live- Erlebnisse und verknüpften in schier einzigartiger Manier „Alte Musik“ mit Werken der Gegenwart: Beispielsweise die Gesangssolisten, Christian Gerhaher, Christiane Karg, das herausragende Sinfonieorchester aus Moskau, der Chor des Bayerischen Rundfunks, das Armida Quartett, die junge überaus talentierte Nachwuchskünstlerin Raphaela Gromes (Cello), die Weltmusikerin Sol Gabetta (Cello), die wohl gefragteste Klavierinterpretin unserer Tage, Ragna Schirmer, das Mandelring Quartett mit dem in Ingolstadt geborenen Roland Glassl (Viola), The Philharmonics mit Solisten der Berliner und Wiener Philharmoniker oder auch das Mannheimer Mozartorchester mit Martin Stadtfeld (Klavier).
Den krönenden Abschluss dieser sicherlich auf Jahre hinweg einzigartigen Konzertsaison machte wohl eines der besten Ensembles für Musik, gemäß historisch informierter Aufführungspraxis: das Helsinki-Baroque-Orchestra unter der Leitung des Spezialisten für „Originalklangmusik“ und langjährigen Intendanten der Innsbrucker Festwochen, René Jacobs sowie die überaus versierte Mozart-Interpretin, Sophie Karthäuser (Sopran). Gleich zum Auftakt verdeutlichte das Helsinki-Baroque-Orchestra bei einer makellosen Intonation der „Suite“ aus der Oper „Dido und Aeneas“ von Joseph Martin Kraus, wie affektvoll und facettenreich „Alte Musik“ klingen kann. Gerade in diesem Werk wimmelt es von herrlichen Kantilenen, Ausdrucksfinessen, Klang-Schönheiten, und dynamisch erlesen in Szene gesetzter Mehrstimmigkeit, die auch bei Beethovens bekannter Sinfonie Nr. 1 in C-Dur - am Ende des atemberaubenden Konzertes deutlich wurde. ...
Die Augsburger-Allgemeine berichtete am 22.05.2017 von dem Konzert Lesen Sie hier weiter.