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Pressesspiegel Saison 2011/2012

Schmerzensmusik in Dur

Die grandiose Geigerin Veronika Eberle eröffnete die Saison des Konzertvereins Ingolstadt

Wie soll man mit solcher Musik umgehen? Seine erste Violinsonate hat Johannes Brahms 1878/79 als Totenmusik komponiert, gewidmet hat er sie Clara Schumann, der für ihn wohl wichtigsten Freundin überhaupt, um sie zu trösten..........

Der DONAUKURIER veröffentlichte am 26.09.2011 eine Rezension des Konzertes. Diese können Sie ---> h i e r lesen.

Der Pressefotograf Bernhard Schaffer hat uns Fotos zur Veröffentlichung bereit gestellt.
Diese können Sie ---> h i e r ansehen.


Auf dem besten Weg in die Weltspitze

Konzertverein: Veronika Eberle beeindruckte im Theaterfestsaal

Béla Bartók zählt ohne Zweifel zu den größten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Dessen 1921 notierte „Sonate Nr. 1 für Violine und Klavier“, mit stark dissonanter und vielfach atonal geprägter Harmonik basiert auf einer freien Behandlung der Zwölftonskala. Veronika Eberle, die junge, überaus talentierte Violin-Virtuosin aus Donauwörth, wagte sich beim Eröffnungskonzert der neuen Abo-Reihe des Konzertvereins, bestens begleitet von der technisch versierten Pianistin Yumiko Urabe, an dieses höchst anspruchsvolle, mit vielen Intervallsprüngen versehene Werk.

Die Neuburger Rundschau veröffentlichte eine Rezensio am 27.09.2011 ; diese können Sie --> hier lesen.

Wenn Verdi sich die Zeit vertreibt

Das Verdi-Quartett schlägt oft überraschende und neuartige Wege in der Programmgestaltung ein, weiß aber auch mit dem guten alten Repertoire zu begeistern. Zum Beispiel mit Haydn. Schon die von den Mittelstimmen (Matthias Ellinger, Karin Wolf) ganz behutsam hingetupften Begleitfiguren machen hellhörig, die Melodie schwingt sich darüber grazil und wohltönend in lichte Höhen (Susanne Rabenschlag, 1. Violine). Doch man sollte das sogenannte „Lerchenquartett" nicht auf diese schönen Stellen reduzieren.

Der DONAUKURIER veröffentlichte am 10.10..2011 eine Rezension des Konzertes. Diese können Sie ---> h i e r lesen.

Edel und feinsinnig

Eindrucksvolle Kammermusikdarbietung durch das Verdi Quartett
Von: Johannes Seifert in Neuburger Rundschau vom 10.10.2011

Die vier Mitglieder des Verdi-Quartetts überzeugten - im Rahmen der neuen Abo – Reihe des Ingolstädter Konzertvereins - mit Werken von Joseph Haydn ( Lerchenquartett), Claude Debussy ( Streichquartett in g-Moll) und Giuseppe Verdi. Dieses weitgehend unbekannte Streichquartett, das der sonst für große Chöre und fulminante Operninszenierungen bekannte italienische Komponist um 1873 notieren konnte, ist ein elegantes und klar strukturiertes Werk, das eine wohltuend herbe Tongebung sowie empfindsames Musizieren verlangt. Dynamisch edel, mäßig fugiert, melodisch rein und mit feinsinnig angelegtem Cello-Solo im Prestissimo, beeindruckte das Verdi Quartett das einmal mehr zahlreich erschienene Publikum im Theaterfestsaal. Die „Verdis“ Susanne Rabenschlag, Matthias Ellinger ( beide Violine), Karin Wolf ( Bratsche) und Zoltan Paulich ( Cello) zählen zu den weltweit gefragten Ensembles. Seit 2003 gestalten die allesamt profilierten Musiker ein eigenes Festival in Füssen.

Konzert für Handy und Klavier

Pianist Florian Uhlig wird durch eine Dauerpiepsen gestört und spielt doch hinreißend

Der 36-Jährige hatte in seinem Liszt-Gedenkkonzert das Hauptwerk des bedeutenden Komponisten, die h-Moll-Sonate, einem Hauptwerk Beethovens, den Diabelli-Variationen, gegenübergestellt. Denn Liszt liebte das Variationen-Werk und führte es selbst oft auf. Quasi als Synthese platzierte Uhlig an den Anfang seines Recitals die Liszt-Bearbeitung des Beethoven-Liederzyklus’ „An die ferne Geliebte“.

Der DONAUKURIER veröffentlichte am 21.10.2011 eine Rezension des Konzertes. Diese können Sie hier lesen

Humorbegabt

Florian Uhlig mit Liszt und Beethoven

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Umso bewundernswerter, wie wenig sich Florian Uhlig davon irritieren ließ bei seinem Programm mit Liszt h-Moll-Sonate und Beethovens Diabelli-Variationen, beides Werke höchsten Anspruchs an geistige Präsenz, pianistisch-virtuoser Souveränität in allen Belangen und größte Dimensionen überschauende Gestaltungskraft. Uhlig, der unbedingt zur Garde aufregender und wohltuend neugieriger junger deutscher Pianisten wie etwa Herbert Schuch oder Martin Helmchen zählt, begann mit Liszts Transkription von Beethovens Lied „An die ferne Geliebte".

Die Süddeutsche Zeitung veröffentlichte am 22./23..10.2011 eine Rezension des Konzertes. Diese können Sie hier lesen

Weltklasse-Niveau

Die Philharmonie Kiew spielte beim Konzertverein Ingolstadt Musik aus ihrer Heimat

Die zweite Sinfonie von Peter Tschaikowsky beginnt gerade mit einem Hornsolo, einem schwermütigen Volkslied, das bald vom Fagott übernommen wird, dann erst setzt allmählich das gesamte Orchester ein. Mykola Dyadiura am Dirigentenpult im Ingolstädter Festsaal hebt immer noch kaum die Arme, leitet die Philharmonie Kiew vorwiegend mit den Augen.

Kein Wunder. Mehr Anleitung benötigen die Musiker offenbar kaum. Nichts könnte selbstverständlicher für sie sein, als diese Klänge. Für sie ist diese Sinfonie eine Art zweite Natur. Denn Tschaikowsky verarbeitet in der sogenannten Kleinrussischen Sinfonie mehrere Volkslieder ihrer Heimat. Deshalb wird die Sinfonie gelegentlich auch die Ukrainische genannt.

Der DONAUKURIER veröffentlichte am 14.11.2011 eine Rezension des Konzertes. Diese können Sie hier lesen

Eines der besten Orchester Europas

Mit ihrer Klangfreude, flirrenden Virtuosität und Leichtigkeit gehört die Philharmonie Kiew, unter der Leitung des weltbekannten Dirigenten Mykola Dyadiura unbestritten zu den führenden Symphonieorchestern Europas. Bereits zum zweiten Male gastierte dieses herausragende Ensemble im einmal mehr ausverkauften Theaterfestsaal und erfreute das Publikum durch nahezu perfekt dargebotene Werke von Franz Liszt, Sergeij Prokofieff und Peter I. Tschaikowsky.

Johannes Seifert veröffentlichte in der Neuburger Rundschau eine Rezension des Konzertes. Diese können Sie hier lesen

Wettbewerbe sind notwendig für die Karriere

Roland Glassl gewann 1995 den Musikförderungspreis des Konzertvereins, heute ist er Professor in Frankfurt. Wie bedeutsam die Teilnahme an diesem Wettbewerb sein kann, zeigt die Laufbahn Roland Glassls.

Redakteur Jesko Schulze-Reimpell vom DONAUKURIER unterhielt sich mit Roland Glassl.
Dieses Interview können Sie h i e r l e s e n

Siegreich gleich beim ersten Wettbewerb

Fast hätte sich an diesem Abend ein drittes Mitglied der Familie Eberle den von Elin und Wilhelm Reissmüller gestifteten Musikförderungspreis des Konzertvereins erspielt – nach der Geigerin Veronika (2005) und dem Trompeter Manuel (2007).Im zweiten Konzertteil trat die strahlend selbstbewusste Raphaela Gromes auf die Bühne des Festsaals. Wie sie nach dem Konzert bekannte, war das ihre erste Teilnahme bei einem Musikwettbewerb – was man ihr nicht anmerken konnte.

Der DONAUKURIER veröffentlichte am 24.11.2011 eine Rezension des Konzertes. Diese können Sie hier lesen

Ursprünge der Klassik

Das Konzert "Weihnacht in Venedig" beim Konzertverein Ingolstadt

Über die Bühne im Festsaal schwingt sich ein langer Halbkreis von Notenpulten, flankiert von zwei prachtvollen Standorgeln. In der Mitte sitzt der Spieler eines mächtigen Chitarrone. Die stehenden Musiker tragen Posaunen, zwei Violen und schwarze, seltsam gekrümmte Röhren, die sich ebenfalls als Blasinstrumente entpuppen.

So sieht es aus, wenn Musik zwischen Renaissance und Barock, aus der Zeit um 1600, mit Originalinstrumenten aufgeführt wird.Der Konzertverein bot also diesmal ein Konzert der etwas anderen Art, aber da mit dieser Musik überhaupt erst das Prinzip des Konzertierens entstanden ist, war es ein faszinierender Ausflug zu den Ursprüngen der klassischen Musik.

Der DONAUKURIER veröffentlichte am 9.12.2011 eine Rezension des Konzertes. Diese können Sie hier lesen

Natürlichkeit des Ausdrucks

Musikförderungspreis des Konzertvereins Ingolstadt

Am Donnerstag dem 12. Januar 2012 überreichte der Kulturreferent der Stadt Ingolstadt, Gabriel Engert, und Uta Schäff von der Stifterfamilie Reissmüller der jungen Cellistin Raphaela Gromes die Urkunde zum Musikförderungspreis des Konzer- tvereins Ingolstadt.
Wie sehr sie den von Elin und Wilhelm Reissmüller gestifteten Musikförderungspreis des Konzert vereins Ingolstadt verdient hat, demonstrierte Raphaela Gromes noch einmal bei einem kleinen Cello-Solo anlässlich der Preisverleihung im Ingolstädter Alten Rathaus.
Die 20-Jährige ist wirklich eine fantastische Musikerin! Oder wie es die Laudatorin Dr. Isabella Kreim bei der Preisvergabe ausdrückte: Sie hätte sich die Auszeichnung erspielt, „wegen ihrer wunderbaren Natürlichkeit in der Phrasierung, wegen ihres herrlichen Tones, wegen ihrer Intonationssicherheit“. Die Fachjury fällte so begeistert von der jungen Künstlerin ein einstimmiges Urteil. (Wortlaut der Laudatio)

Der DONAUKURIER berichtete von der Preisverleihung in seiner Ausgabe vom 14./15.01.2012.

Der Leiter der Kulturredaktion des DONAUKURIER sprach mit der Preisträgerin.

Eifersuchtsdrama für vier Streicher

Riesenapplaus: Das Mandelring-Quartett konzertiert zusammen mit dem Klarinettisten Ralph Manno in Ingolstadt

Manchmal sagt ein langes Schweigen mehr aus über ein ergreifendes Konzert als ein Riesenapplaus. Ein solches Schweigen lag im Zuschauerraum des Ingolstädter Theaterfestsaals, nachdem das Mandelring-Quartett und der Klarinettist Ralph Manno die Schlusstakte des letzten Werkes des Abends, das Klarinettenquintett von Johannes Brahms, hatten verklingen lassen.

Der DONAUKURIER veröffentlichte am 27.02.2012 eine Rezension des Konzertes. Diese können Sie hier lesen

Schaurig-schöne Lieder

Der Bariton Peter Schöne singt beim Ingolstädter Konzertverein von Tod und Trost

„Eine schauerliche Begegnung" versprach diesmal der Konzertverein. Der Liederabend von Peter Schöne und Fritz Schwinghammer stand unter dem Motto „Der Tod holt jedermann", was in doppeltem Sinn zu verstehen war: Zum einen stand ein Zyklus mit Vertonungen aus Hoffmansthals „Jedermann" auf dem Programm, zum anderen bestätigte jedes Lied diese uralte, unerbittliche Wahrheit. Wenn man bedenkt, dass die Geschichte des Kunstliedes im geselligen Salon begann, „wo die Thee-Maschine und der Winterabend die gute Laune auffordern, wo gescherzt, gelacht und lustig gesungen wird", dann ist das schon ein erstaunliches Programm.

Der DONAUKURIER veröffentlichte am 10./11.03.2012 eine Rezension des Konzertes. Diese können Sie hier lesen [678 KB]

Musikalischer Höllensturz

Uraufführung im Konzertverein: Franz Hummels Werk zum Völkermord

Vor fast hundert Jahren, zu Beginn des Ersten Weltkriegs, ermordeten Mitglieder der Bewegung der Jungtürken zwischen 300 000 und 1,5 Millionen Armenier in der Türkei. Franz Hummel hat über dieses Massaker ein Stück komponiert, das beim Konzertverein im Ingolstädter Festsaal von dem armenischen Pianisten Vardan Mamikonian und dem russischen Geiger Pavel Berman uraufgeführt wurde.

Der DONAUKURIER veröffentlichte am 22.03.2012 eine Rezension des Konzertes. Diese können Sie hier lesen

Klopfen, zupfen, schreien

Beim Konzertverein demonstrieren Moritz Eggert und der Sänger
Thomas Berau den Facettenreichtum des Liedgesangs


„Der Wolf, das Lamm . . .“ – ihre Vorstellung von einem zeitgenössischen Klavierlied verdanken viele Menschen einem lustigen Sketch von Hape Kerkeling: „Das Lamm schreit Hurz“, so wird dort zu bedeutungsschwangeren Dissonanzen deklamiert, während das Publikum keine Miene verzieht. Richtige Liederabende kommen meist nur bis Hugo Wolf, sodass auch wenig Gelegenheit ist, diese Vorurteile zu revidieren.
Der Konzertverein machte es nun möglich, indem er mit Moritz Eggert den wohl bedeutendsten Liederkomponisten seiner Generation in die Kurfürstliche Reitschule einlud. Für die Expo 2000 hatte Eggert einen Zyklus komponiert, der erstmals wieder das klassische Lieder-Thema Liebe in großem Stil behandelt: „Neue Dichter Lieben“. Vielleicht wird dieses Werk einmal als so epochal eingeschätzt werden wie Schumanns Dichterliebe, die bei der Konzeption Pate gestanden hatte, sicher aber handelt es sich um großartige, fesselnde, tiefgründige und unterhaltsame Kunst, die bei aller Modernität die Vorstellung von Neuer Musik wohltuend durchbricht.

Der DONAUKURIER veröffentlichte am 02.04.2012 eine Rezension des Konzertes. Diese können Sie hier lesen

Perfekte Schönheit

Das Trio Parnassus spielt im Ingolstädter Festsaal französische Kammermusik auf höchstem Niveau

Der Schritt vom großen Mut zur Zumutung ist manchmal sehr klein. In genau diesem Zwischenbereich spielt sich das Engagement des berühmten Trio Parnassus bei seinem Konzert für den Konzertverein Ingolstadt ab. Denn mutig und ehrenwert ist es allemal, sich für Kammermusikwerke einzusetzen, die eigentlich längst vergessen sind und die doch hin und wieder aufgeführt werden sollten, um ihre Qualität noch einmal zur Diskussion zu stellen.

Der DONAUKURIER veröffentlichte am 23.04.2012 eine Rezension des Konzertes. Diese können Sie hier lesen

Die NEUBURGER RUNDSCHAU veröffentlichte am 24.04.2012 eine Rezension des Konzertes. Diese können Sie hier lesen

Hexenkunst am Streichinstrument

Ingolf Turban und Wen-Sinn Yang zeigen beim Konzertverein, was wahre Virtuosität ist

Nachdem er die ersten zwei Werke vorgetragen hatte, richtete der Münchner Geiger Ingolf Turban eine kleine Testfrage an das Publikum im Ingolstädter Festsaal: Welche Geige er gespielt hätte, ein modernes Instrument oder eine Stradivari aus dem Jahr 1721, wollte er wissen. Natürlich traute sich niemand im Publikum eine Antwort zu.
Turban verriet dem Publikum also gleich das Ergebnis: Die berühmte Teufelstriller-Sonate von Giuseppe Tartini, mit der er das vom Konzertverein Ingolstadt veranstaltete Konzert eröffnete, hatte er auf einer Stradivari gespielt, die „Romanza senza parole“ vom Paganini-Schüler Camillo Sivori mit einer Violine aus dem Jahr 2009.

Der DONAUKURIER veröffentlichte am 05./06.05.2012 eine Rezension des Konzertes. Diese können Sie hier lesen

Die NEUBURGER RUNDSCHAU veröffentlichte am 07.05.2012 eine Rezension des Konzertes. Diese können Sie hier lesen