101. Konzertsaison

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Saison 2017/2018

Zwischen seriös und spektakulär
Die neue Saison des Konzertvereins Ingolstadt bietet eine breite Mischung sehr unterschiedlicher Künstler

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Beim Konzertverein Ingolstadt wird zweifellos Nemanja Radulovic diese Rolle in der kommenden Spielzeit einnehmen. Der Serbe fällt auf, nicht nur wegen seiner wilden Mähne und der originellen Konzertgarderobe. Und auch nicht nur, weil er sich wie ein Teufelsgeiger stilisiert - sondern weil er wirklich einer ist.
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Der DONAUKURIER berichtete über die Konzerte der kommenden Saison. Diesen gesamten Artikel können Sie hier lesen.

Tragik hinter der schönen Fassade
Saisonauftakt beim Konzertverein Ingolstadt:
Das Klaviertrio Schäfer spielt Werke von Tschaikowsky und Schubert

Kammermusik ist bekanntlich Teamarbeit. Denn es kommt nicht darauf an, wer bei einem Musikstück der Schnellste ist, wer am lautesten spielt oder am tiefsinnigsten. Der Zusammenhalt zählt, die Homogenität. Aber das ist natürlich nicht alles. In einem gewissen Rahmen ist auch ein individueller Tonfall reizvoll.

Das Klaviertrio Schäfer ist kein gewachsenes Kammermusik-Ensemble, sondern eher ein zeitweiliges Bündnis erfahrener Solisten. Jeder der Musiker - Ilona Then-Bergh (Violine), Wen-Sinn Yang (Cello) und Michael Schäfer (Klavier) - hat seinen eigenen Stil, und das hört man auch.

Der DONAUKURIER berichtete am 29.09.2017 von dem Konzert. Lesen Sie hier weiter.

Radikal empfindsam
Isabelle Faust und Andreas Staier
gastieren beim Konzertverein und spielen romantische und klassische Werke

Klingt das wirklich nach Brahms? Die Geigerin Isabelle Faust und der Pianist Andreas Staier unternehmen bei ihrem Duo-Abend im Ingolstädter Festsaal ein ungewöhnliches Experiment. Sie spielen die späte Es-Dur-Sonate op. 120 von Johannes Brahms. Aber das Stück ist eigentlich für Klarinette und Klavier komponiert. Später hat Brahms auch noch eine Transkription für Viola erstellt - an die Violine jedoch hat er nicht gedacht. Denn es ist allgemein bekannt, dass der Norddeutsche den dunklen Klang liebte, dass er eher die herbstlichen, matten, nicht allzu brillanten Farben schätzte.

Tatsächlich scheinen Faust und Staier sich an diese Überlegungen zu halten. Es ist fast ein Wunder, was die Geigerin aus ihrer Stradivari herausholt, wie gelassen und zurückhaltend sie das Hauptthema nehmen kann, wie sie im zweiten Thema eine völlig unprätentiöse, vibrierende Süße in ihren sehr leisen Ton zu legen vermag. Wie sie ihre Geige dunkel klingen lassen kann.

Der DONAUKURIER berichtete am 6.10.2017 von dem Konzert. Lesen Sie hier weiter.

Brilliant und von intensiver Schönheit
Isabelle Faust und Andreas Staier
musizieren im Einklang
Wie sie das Publikum beeindrucken

Mit eher selten dargebotenen Werken aus der Feder von Carl Philipp Emanuel Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy, Ludwig van Beethoven, Robert Schumann und Johannes Brahms verdeutlichte die weltweit anerkannte und bedeutende Solistin Isabelle Faust bei ihrem gelungenen Auftritt im Theaterfestsaal, wie brillant und nuancenreich ihr so innig-beseeltes und ausdrucksstarkes Spiel – auf der über 150 Jahre alten „Dornröschen-Stradivari“ – sein kann.
Die mehrfach ausgezeichnete Solistin und der ebenso überaus präsent und technisch versiert agierende Pianist, Andreas Staier, verfügen über ein so enormes Maß an Klangkultur, dass man darüber im eigentlichen Sinne nur staunen kann.
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Die Augsburger-Allgemeine berichtete von dem Konzert. Lesen Sie hier weiter.

Slow Food für die Seele
Empfang mit munterem Klangwirbel zum hundertjährigen Bestehen des Konzertvereins

Ingolstadt (DK) Kein anderer Verein dürfte so viel für das kulturelle Leben in Ingolstadt geleistet haben - und das über 100 Jahre hinweg. Die Stadt hat dem Konzertverein gestern Abend zu seinem großen Jubiläum einen Empfang bereitet und dabei vor allem auch das Lebenswerk der Familie Atzerodt gewürdigt.

Percussionist Stefan Landes wirbelte im Historischen Sitzungssaal des Alten Rathauses übers Marimbaphon (großer Bruder des Xylophons) und später noch über seine Trommeln, dass es in allen Gehörgängen richtig rundging und das Publikum innerlich mitgerissen wurde. Es hätte wohl nicht besser bewiesen werden können, dass der Jubilar lebendig ist wie eh und je und trotz aller Bande zur Klassischen Musik auch stets ein Fenster zur Moderne geöffnet hält: Diese Besonderheit des Konzertvereins klang auch in den Reden bei diesem kleinen Festakt an.
"Die besten und berühmtesten Künstler" habe der Verein mit seinen heute über 600 Abonnenten schon nach Ingolstadt geholt, lobte OB Christian Lösel in seiner Begrüßung, damit stelle er "ein Tor zur Welt" dar. Der Rathauschef überreichte Blumen an die Eheleute Reinald und Isolde Atzerodt, die diese Bürgerinitiative für hochklassigen Musikbetrieb in der Stadt seit 1978 geprägt haben, sowie an ihre Tochter Eva-Maria, die den Vorsitz vor 17 Jahren übernommen hatte.

Der DONAUKURIER berichtete am 11.10.2017 von dem Stadtempfang. Lesen Sie hier weiter.