102. Konzertsaison

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Saison 2018/2019

Eine Stimmungskanone und viel Kammermusik
Vor allem junge Künstler bestimmen das Programm des Konzertvereins Ingolstadt in der nächsten Saison

Simone Kermes gehört zu den größten Stimmungskanonen des Klassikbetriebs.
Für Veranstalter ist sie eine sichere Bank. Denn bei ihren Konzerten ist immer etwas los. Sie kann so vulkanisch temperamtenvoll Barockarien singen, dass selbst Besucher, die von Klassikmusik nicht besonders begeistert sind, Gänsehaut-Feeling verspüren und gebannt lauschen. Und wenn alle musikalischen Mittel nicht mehr helfen, dann greift die Dresdner Sängerin auch schon mal zu unkonventionellen Maßnahmen. Etwa beim Audi-Weihnachtskonzert vor vier Jahren. Damals konnte in dem akustisch problematischen Kundencenter die Sängerin ihr Publikum nur schwer erreichen. "Ich muss mich nicht immer zum Clown machen", sagte sie damals. Aber manchmal eben doch. So bat sie den damaligen Audi-Chef Rupert Stadler auf die Bühne und nötigte ihn zu einem Tänzchen.
Nun wird das Ingolstädter Publikum erneut Gelegenheit haben, die mitreißende Ausstrahlung der Sängerin zu erleben. Denn Simone Kermes wird in der kommenden Konzertvereins-Saison im Festsaal gastieren (22. Mai). Aber diesmal ist alles ganz anders. Bisher trat die gelernte Facharbeiterin für Schreibtechnik stets mit Barockmusik in der Region auf. Diesmal geht es um "Songs und Chansons", und sie reist mit dem Alliage-Saxofon-Quintett nach Ingolstadt. Auf dem Programm stehen so unter anderem Werke von Leonard Bernstein, Kurt Weill und Edith Piaf. Zweifellos gilt es nun eine ganze andere Facette der berühmten Sängerin zu entdecken.
Jesko Schulze-Reimpell berichtete über die kommende Saison im DONAUKURIER vom 28./29.07.18. Lesen Sie hier weiter.

Weltspitze der Klassik zu Gast in Ingolstadt
In der Saison 2018/2019 des Ingolstädter Konzertvereins gibt es ein Wiedersehen mit Simone Kermes und Dorothee Oberlinger.
Was sonst noch geboten ist.
Erneut ist es Verantwortlichen des Konzertvereins Ingolstadt gelungen, herausragenden Künstler der Weltspitze und international gefragte Ensembles für die Konzertsaison 2018/2019 nach Ingolstadt zu locken.
Auftakt der neuen Abo-Reihe ist am Freitag, 21. September 2018, mit einem Liederabend des bekannten Sängers Tareq Nazmi (Bass). Er wird von dem renommierten Pianisten Gerold Huber begleitet.
Weiter geht es am Montag, 1. Oktober 2018, mit dem 1975 in Ungarn geborenen Cellisten László Fenyö. Er zählt seit dem Gewinn des „Internationalen Pablo Casals Wettbewerbs“ 2004 in Kronberg zur Weltelite der Cellisten. Die Klavierbegleitung übernimmt die aus Moskau stammende Pianistin Julia Okruashvil.
Johannes Seifert berichtete über die kommende Saison in der AUGSBURGER ALLGEMEINEN vom 13.08.2018. Lesen Sie hier weiter.

Im Goldenen Buch des Konzertvereins werden hundert Jahre Ingolstädter Musikgeschichte lebendig
Der Herr Kammersänger ist unpässlich

Die seit Jahrzehnten erfolgreichste Konzertagentur Ingolstadts hat ihren Sitz in der Markomannenstraße in Haunwöhr.
Wobei es in der Wohnung der Familie Atzerodt weniger, eigentlich gar nicht darum geht, aus der Organisation von klassischen Konzerten finanziellen Profit zu schlagen. Nein, hier bei Isolde (73) und Rainald Atzerodt (84) herrscht noch immer die pure Begeisterung für alles, was mit dem Musikleben in Ingolstadt, Abteilung Klassik, zu tun hat. Die beiden Atzerodts haben zwar die Leitung des Konzertvereins längst an Tochter Eva-Maria abgegeben, aber sie verwahren bei sich daheim einen Fundus von sechs Goldenen Büchern mit Originaleintragungen der gastierenden Sänger, Dirigenten, Instrumentalisten - und vor allem einen ebenso großen Schatz mit Anekdoten vom Auftritt der Stars.
Raimund Herbst berichtete im DONAUKURIER vom 31.08.2018. Lesen Sie hier weiter.